Home Seitenübersicht / sitemap Firmenportrait unsere Adressen Messen Kontakt/Anfrage
english français česky po polsku по-русски
![]() | PERO AG Reinigungsmaschinen und Oberflächenreinigung Hunnenstr. 18 D - 86343 Königsbrunn Tel +49 - 8231 - 60 11 - 0 Fax +49 - 8231 - 60 11 - 810 |
Eine arbeitsteilig orientierte Industriegesellschaft muß sowohl ökonomische als auch ökologische Ziele verfolgen, um nachhaltig bestehen zu können. Eine langfristig aufrechterhaltbare Chemikalienwirtschaft hat die Kernaufgabe, mit den Dienstleistungen verbundene Stoffströme quantitativ und qualitativ zu optimieren, so daß die jeweiligen Produktionsergebnisse mit einem Minimum an Emissionen erreicht werden.
Dieses Ziel zu erreichen, hat das Österreichische Lebensministerium das Projekt 'Chemikalien-Leasing ' initiiert. Der Begriff Chemikalien-Leasingist 'griffig', er geht allerdings etwas am Kern des neuen Geschäftsmodells vorbei. Man müsste eigentlich von 'Chemikalien-Miete' sprechen - die Chemikalien sollen möglichst nie in den Besitz des Maschinenbetreibers übergehen.
Mit dem Modell Chemikalien-Leasing wird automatisch ein wirtschaftliches Interesse der beteiligten Firmen an einer Minimierung des Lösemitteleinsatzes erzeugt. Das ist bei einem klassischen Geschäftsmodell nicht gegeben.
Durch Kompetenz- und Know-how-Bündelung von Chemikalienlieferanten und Maschinenhersteller gelingt es mit dem Modell, den Lösemitteleinsatz für die Reinigung von Teilen gegenüber klassischen Geschäftsmodellen und Anlagen um einen Faktor > 20 und den Energieverbrauch um mehr als 40% zu verringern. Gemessen am gegenwärtigen Stand der Technik eröffnet dies eine neue Dimension ökonomisch-ökologischer Lösungen.
Organisatorische Voraussetzung für die Realisierung dieser Potentiale ist die Umstellung vom Chemikalienkauf zum Chemikalien-Leasing.
Das klassische Geschäftsmodell in der Metallreinigung besteht aus drei wesentlichen Partnern: Ein Betrieb mit Reinigungsaufgaben für Metalle (Anwender = Partner 1) kauft von einem Anlagenhersteller (= Partner 2) eine Reinigungsmaschine und betreibt diese mit Lösemitteln und Stabilisatoren, die er von einem Chemikalienhersteller (= Partner 3) bezieht.
Im klassischen Geschäftsmodell haben die zwei Kompetenzträger in Sachen 'Reinigung', der Anlagenhersteller und der Chemikalienlieferant kein bzw. nur ein geringes wirtschaftliches Interesse an einem niedrigen Lösemittelverbrauch. (Ganz im Gegenteil, beim Chemikalienhersteller steigt der wirtschaftliche Erfolg sogar mit steigendem Lösemittelverbrauch.)
Beim neuen Geschäftsmodell des Chemikalien-Leasing wird das Know-how und die Kompetenz von Anlagen- und Lösemittelhersteller gebündelt. Die Idee des Leasingmodells besteht darin, daß der Anwender Lösemittel nicht mehr kauft, sondern least bzw. mietet und nur für gereinigte Teile bezahlt.
Für den Anwender ist das eine logische Sache. Denn im Grunde will er nicht Besitzer von Lösemittel werden (mit allen Entsorgungsproblemen); er will saubere Teile haben.
Das Lösemittel ist nur ein dafür notwendiger Betriebsstoff.
Der Chemikalienhersteller verkauft beim neuen Geschäftsmodell weder Lösemittel noch Stabilisatoren, sondern vermietet die Chemikalien an den Anwender. Die Bezahlung für die Nutzung der Chemikalien orientiert sich nicht mehr an der Menge der eingesetzten Chemikalien, sondern an der Zahl der gereinigten Teile o.ä.
Damit wandelt sich beim Chemikalienhersteller der Chemikalienverbrauch vom Erlösfaktor zum Kostenfaktor - betriebswirtschaftlich ergibt sich ein hohes wirtschaftliches Interesse, für die erforderliche Reinigungsaufgabe möglichst wenig Chemikalien einzusetzen. Der Maschinenhersteller hilft, indem er eine möglichst verbrauchsarme Anlage bereit stellt.
Die reinen Investitionskosten einer Maschine oder einer Anlage treten in der Regel gegenüber ihren Betriebskosten über den gesamten Lebenslauf in den Hintergrund. Bei langlebigen Investitionsgütern betragen die Anschaffungskosten heute nur noch 10 - 30 % der gesamten Lebenslaufkosten.
Chemikalienleasing erleichtert und vereinfacht Betrachtungen desLCC - Life Cycle Costing, für das das traditionelle Rechnungswesen meist zu kurz greift, da die Kosten und der Systemnutzen über einen langen Zeitraum der Anlagennutzung anfällt (auch TCO - Total Costs of Ownership).

PERO undSafechemsehen in diesem österreichischen Weg eine zukunftsweisende umweltpolitische Strategie. Wir sind daher übereingekommen, diese Initiative zu unterstützen. Ein erstes Pilotprojekt läuft. Wenn Sie Interesse an diesem Modell haben, so fragen Sie uns. ( )
Home Seitenübersicht / sitemap Firmenportrait unsere Adressen Messen Mail an uns
english français česky po polsku по-русски